Jesus von Montreal
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Ein junger arbeitsloser Schauspieler erhält von einem Pater den Auftrag, das alljährliche Passionsspiel in moderner Fassung aufzuführen. Mit einer Gruppe hochmotivierter Kollegen recherchiert er die historischen Quellen und passt sie der Zeitströmung an. Die Vorstellung wird zu einem großen Publikumserfolg, doch lehnen die Kirchenbehörden diese aktualisierte Variante ab, da sie sich zu weit von den tradierten Formen entfernt habe. Der Schauspieler will aller Widerstände zum Trotz weiterspielen. Bei einer erneuten Aufführung kommt es zu Tumulten: Er wird unter dem Kreuz begraben. „Ein Film voller Kontraste, der zugleich Satire, Thriller, religiöse Parabel und Schauspielerdrama ist.“ (Video Magazin, 9/90) „Unprätentiös, aber treffsicher attackiert Arcand die Macht der Medien, den alles durchdringenden Kommerzwahn, die gelackte High-Tech-Yuppie-Ideologie und vieles mehr. ‚Jesus von Montreal‘, der glänzend ausbalanciert zwischen Passionsspiel und bitterer Gesellschaftssatire pendelt, reißt mit. Der filmsprachlich anregendste Film seit langem.“ (Video, 9/90)
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Sekundarbereich I: Klassenstufe 9–10; Sekundarbereich II: Klassenstufe 11–13; Außerschulische Jugendbildung: Altersstufe 14–18; ErwachsenenbildungDrama (Spielfilm), Evangelium, Gesellschaftskritik, Passion Jesu, Religionskritik520 Religion 52002 Bibel -> 5200202 Neues Testament 52006 Religiöse Kunst -> 5200604 Film 52004 Kult und Frömmigkeit -> 5200401 Kirchenjahr -> 520040103 Passion
580 Spiel- und Dokumentarfilm -> 58002 Langfilm -> 5800203 Spielfilm 580020320 Drama, Schicksal 580020391 Gesellschafts- und sozialkritischer Film
















