Auf Wiedersehen Kinder
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Frankreich 1944. Widerstrebend kehrt der elfjährige Julien aus den Weihnachtsferien zurück in sein katholisches Internat. Doch da gibt es einen neuen Mitschüler, Bonnet, ein ruhiger, fast geheimnisvoller Junge. Der Krieg und die deutsche Besatzung dringen zuerst nur am Rande in das gewohnte Internatsleben ein. Über die Liebe zur Literatur kommen sich die beiden Jungen näher, und es entwickelt sich eine Freundschaft. Schließlich erfährt Julien das Geheimnis seines Freundes: Bonnets richtiger Name ist Kippelstein und er ist Jude. Was das bedeutet, erleben sie in einem Restaurant, als ein jüdischer Gast von französischen Kollaborateuren bedroht wird. Eines Tages steht schließlich die Gestapo in der Schule, die Bonnet, zwei weitere jüdische Schüler und den Schulleiter abholt. Sie kehren niemals zurück. „‚Auf Wiedersehen, Kinder‘ basiert auf einer Erinnerung aus meiner Kindheit. ... Dieser Morgen im Januar 1944 hat vielleicht über meine Berufung zum Filmemacher entschieden. Er ist mein Treuebekenntnis, mein Bezugspunkt. ... 1944 ist fern, doch ich weiß, dass ein Jugendlicher von heute meine Gefühle teilen kann. Denn Ungerechtigkeit und Rassismus sind nicht verschwunden.“ (Louis Malle)
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Sekundarbereich I: Klassenstufe 9–10; Sekundarbereich II: Klassenstufe 11–13; Außerschulische Jugendbildung: Altersstufe 16–18; ErwachsenenbildungFranzösisch, Gesellschaftslehre, GeschichteAntisemitismus, Drama (Spielfilm), Frankreich, Freundschaft, Judenverfolgung200 Fremdsprachen -> 20002 Französisch 2000204 Spielfilm 2000202 Landeskunde -> 200020201 Geschichte
950 Kinder- und Jugendvideothek -> 95015 Spielfilme für Jugendliche -> 9501512 Spielfilme für Jugendliche ab 12
580 Spiel- und Dokumentarfilm -> 58002 Langfilm -> 5800203 Spielfilm -> 580020320 Drama, Schicksal
240 Geschichte -> 24002 Epochen -> 2400204 Neuere Geschichte -> 240020412 Faschismus und Nationalsozialismus -> 24002041202 Verfolgung
















