Der Wald vor lauter Bäumen
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Melanie Pröschle, eine junge Lehrerin aus Schwaben, tritt mit viel Enthusiasmus ihre neue Stelle an einer Karlsruher Realschule an. Der Schulalltag bricht heftig über sie herein, denn der Umgang mit Schülern und Lehrerkollegen fällt ihr schwerer als erwartet. Sie möchte alles richtig machen und eckt doch nur überall an. Als sie Tina kennenlernt, die einen Klamottenladen betreibt, scheint sie den erhofften Anschluss in der fremden Stadt gefunden zu haben. Aber auch die Erwartungen an diesen Kontakt erfüllen sich nicht. Der Wald um Melanie herum wird immer dichter, sie kann ihren Weg nicht mehr sehen. „Das Debüt ‚Der Wald vor lauter Bäumen‘ von Maren Ade, selbst Lehrertochter, hat einen scharfen Blick für das Falsche im Umgang miteinander. Die Low-Budget-Produktion macht aus der Not eine Tugend, überhöht die Schule nicht zur Schicksalsbühne, sondern lässt sie im fahlen Licht als bedrückend drögen Ort erscheinen und liefert doch Bilder eines gesellschaftlichen Brennpunkts. In einem Traumbild klettert Melanie am Ende in ihrem fahrenden Auto auf den Rücksitz, um die Verantwortung loszuwerden. Und Ade suggeriert, die Gesellschaft verhielte sich gerade genauso.“ (Stuttgarter Zeitung, 24.02.2005)
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Sekundarbereich I: Klassenstufe 9–10; Sekundarbereich II: Klassenstufe 11–13; Außerschulische Jugendbildung: Altersstufe 14–18; ErwachsenenbildungEinsamkeit, Gemeinschaft, Gesellschaftskritik, Identitätsfindung, Kommunikation, Selbstbewusstsein, Sozialisation, sozialkritischer Film, zwischenmenschliche Beziehung360 Kinder- und Jugendbildung -> 36003 Leben miteinander
160 Ethik -> 16001 Konflikte und Konfliktregelung -> 1600103 Gesellschaftliche Konflikte
480 Politische Bildung -> 48006 Individuum und Gesellschaft -> 4800601 Sozialisation, Verhalten
580 Spiel- und Dokumentarfilm -> 58002 Langfilm -> 5800203 Spielfilm -> 580020391 Gesellschafts- und sozialkritischer Film
















