Fateless - Roman eines Schicksallosen
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Der Film erzählt die Geschichte von György, einem vierzehnjährigen jüdischen Jungen, dessen Überleben im Konzentrationslager und von der Rückkehr ins zerstörte Budapest nach der Befreiung der Lager. Am Ende steht die Unfähigkeit seiner Umwelt, sich mit ihm auseinander zu setzen, sowie seine eigenen Probleme sich zurechtzufinden, die Sprache zurückzuerobern, um seine Geschichte zu erzählen. Der Regisseur Lajos Koltai hat der literarischen Vorlage von Kertész entsprochen und in seinem Film eine Dramaturgie umgesetzt, die aufzeigt, wie der Mensch selbst nach der Logik eines Vernichtungslagers funktioniert, wie er Qualen aushalten und überleben kann. Sensibel zeigt er, dass neben den Qualen auch kurze Momente des Glücks möglich sind. Lajos Koltai, der zweimal als Kameramann für den Oscar nominiert war, nutzt seine Erfahrungen zu beeindruckenden Bildern und ungewöhnlicher, die Dramaturgie unterstützender Farbgebung.
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Sekundarbereich I: Klassenstufe 9–10; Außerschulische Jugendbildung: Altersstufe 16–18; ErwachsenenbildungBiographie, Drama (Spielfilm), Judenverfolgung, Konzentrationslager, Literaturverfilmung580 Spiel- und Dokumentarfilm -> 58002 Langfilm -> 5800203 Spielfilm 580020318 Literaturverfilmungen 580020320 Drama, Schicksal
240 Geschichte -> 24002 Epochen -> 2400204 Neuere Geschichte -> 240020412 Faschismus und Nationalsozialismus -> 24002041202 Verfolgung
















