Krücke
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Die Wirren der letzten Kriegstage. Der 13jährige Tom verliert auf der Flucht seine Mutter. In Wien trifft er auf den einbeinigen Schieber „Krücke“ – ein verschlagener, gerissener Überlebenskünstler und zugleich ein hinreißender, gütiger Freund. Die beiden finden Unterschlupf bei der Jüdin Bronka, die als Serviererin alliierten Soldaten und Schwarzhändlern Alkohol ausschenkt. Tom und Krücke richten sich in dieser unsicheren Welt ein. Krücke spielt Saxophon, Tom kellnert, bis eines Tages eine Rückkehr nach Deutschland möglich wird. Aber der Zug, den der Einbeinige und der Junge besteigen, bleibt im Niemandsland liegen. Eingezwängt in den Güterwagen erleben die beiden wie auch ihre Leidensgefährten noch einmal Verzweiflung und Todesangst. Doch dann läuft der Zug in Passau ein, wo Tom seine Mutter wiederfindet – und er sich von Krücke trennen muss. „In seinem ersten Kinofilm ist dem Münchener Regisseur Jörg Grünler ein eindringliches Außenseiterportrait gelungen. Heinz Hönig als gerissener Schwarzhändler mit weichem Kern spielt so gut wie schon lange nicht mehr.“ (Filmecho 4/94). Nach dem Roman von Peter Härtling.
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Sekundarbereich I: Klassenstufe 8–10; Außerschulische Jugendbildung: Altersstufe 14–18; ErwachsenenbildungAntikriegsfilm, Drama (Spielfilm), Freundschaft, Kinder- und Jugendliteratur, Literaturverfilmung, Nachkriegszeit
120 Deutsch -> 12001 Literatur 1200107 Kinder- und Jugendliteratur 1200101 Epik -> 120010102 Adaption als Verfilmung
580 Spiel- und Dokumentarfilm -> 58002 Langfilm -> 5800203 Spielfilm 580020308 Kriegsfilm, Antikriegsfilm 580020318 Literaturverfilmungen 580020320 Drama, Schicksal
Hilfreich für die Lehrkraft ist das Beiheft, in dem sich die auf der DVD angebotenen Zusatztexte abgedruckt finden, ebenfalls Internetlinks und Unterrichtseinheiten in der Verlaufsplanung.
















