Tod in der Zelle - Warum starb Oury Jalloh?

  • Tod in der Zelle - Warum starb Oury Jalloh?

    Dokumentarfilm von Marcel Kolvenbach, Pagonis Pagonakis
    Deutschland 2006, 45 Minuten
    FSK: LEHR

    4657662
    Deutsch
    Für den Unterricht empfohlen
    für Medienzentren (V+Ö)
    € 138,00
    Verleihrechte und alle Rechte zur öffentlichen nicht gewerbl. Vorführung
    inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versand
  • Im Januar 2005 stirbt Oury Jalloh, ein Asylbewerber aus Westafrika, im Polizeigewahrsam. Offizielle Todesursache: Tod durch Hitzeschock, ohne Fremdeinwirkung. Offiziell habe das Opfer seine Matratze in der Zelle, an die er gefesselt gewesen war, mit einem Feuerzeug selbst angezündet. Das wird jedoch immer stärker angezweifelt. Ein Jahr lang haben die Autoren Marcel Kolvenbach und Pagonis Pagonakis Fakten, Obduktionsberichte und Ermittlungsunterlagen recherchiert, mit Zeugen gesprochen und beobachtet, wie man in Dessau mit dem Tod Oury Jallohs umgeht. Die daraus entstandene Dokumentation gewann den „Deutschen Menschenrechtsfilmpreis 2006“ sowie den „Marler Fernsehpreis für Menschenrechte 2007“.

    Der vorliegende Film ist nicht die Originalfassung, sondern eine überarbeitete und aktualisierte Version vom Mai 2007.

  • Sekundarbereich I: Klassenstufe 9–10; Sekundarbereich II: Klassenstufe 11–13; Außerschulische Jugendbildung: Altersstufe 14–18; Erwachsenenbildung
    Asyl, Dokumentarfilm, Flüchtlinge, Gewalt, Menschenrechte, Menschenwürde, Polizei, Rassismus (Deutschland), Rechtsstaat
    160 Ethik 16003 Werte und Normen 16001 Konflikte und Konfliktregelung -> 1600103 Gesellschaftliche Konflikte
    480 Politische Bildung 48005 Gesellschaftspolitische Gegenwartsfragen 4800505 Gewalt 4800511 Vorurteile, Rassismus 48006 Individuum und Gesellschaft -> 4800601 Sozialisation, Verhalten 48004 Politikfelder -> 4800405 Recht -> 480040501 Menschenrechte
    580 Spiel- und Dokumentarfilm -> 58001 Kurzfilm -> 5800101 Dokumentarfilm
    Das Begleitmaterial liefert hilfreiche Materialien, Arbeitsblätter und Medienhinweise. Außerdem wird der Prozessverlauf bis zum Jahresende 2007 dokumentiert.